Podiumsdiskussion / Formen der Erinnerungskultur in Zeiten von Rechtspopulismus

Wann:
24. April 2024 um 19:00 – 21:00
2024-04-24T19:00:00+02:00
2024-04-24T21:00:00+02:00
Wo:
P.ART Galerie
Preis:
10,- / 8,- (Hinweis: Preis bei MünchenTicket zzgl. VVK- + Systemgebühr)

FORMEN DER ERINNERUNGSKULTUR IN ZEITEN VON RECHTSPOPULISMUS
Podiumsdiskussion

Ein Rückblick auf die erinnerungskulturellen Debatten zeigt, dass diese in der Vergangenheit vornehmlich innerhalb des „herkunftsdeutschen“ Kollektivs geführt wurden. In der heutigen postmigrantischen Gesellschaft muss die Deutungshoheit über die NS-Vergangenheit in Deutschland zwingend neu verhandelt werden. Die Notwendigkeit einer inklusiven postmigrantischen Erinnerungskultur, die alle Menschen in der Gesellschaft anspricht, unabhängig von ihrer Herkunft und ohne moralische Selbsterhöhung, soll in der Diskussion erörtert werden. Eine postmigrantische Erinnerungskultur sollte Auschwitz nicht nur „zur Signatur eines ganzen Zeitalters“ werden lassen, wie Jürgen Habermas schrieb. „Sie soll auch als Kompass für humanistische und universalistische Identifikationen funktionieren“.
Podium:
Felizitas Raith M.A., Historikerin, Pädagogisch Leitung Max Mannheimer Studienzentrum
Micky Wenngatz, Stadträtin, Vorsitzende von „München ist bunt! e.V.“
Paul Glaser, Autor und Neffe, Roosje Glasers
Moderation: Sabine Brantl, Leitung Archiv Haus der Kunst
Mi, 24.04.2024 19.00 Uhr
P.ART Galerie / Podiumsdiskussion
Eintritt: 10,00 Euro / 8,00 Euro