DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN – Operette von Emmerich Kálmán
DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN – Operette von Emmerich Kálmán
Die Csárdásfürstin
von Emmerich Kálmán
Operette in drei Akten
Sommerspielzeit 2026: 26. Juni bis 16. August
Ope(r)n Air im Innenhof von Schloss Blutenburg: 16. bis 21. Juli
In der kommenden Spielzeit zeigt Münchens kleinstes Opernhaus in der Pasinger Fabrik eine der beliebtesten Operetten überhaupt – Emmerich Kálmáns Operette „Die Csárdásfürstin“ – ein zeitloser Klassiker neu erzählt. Mitreißende Melodien und sprühender Witz laden dazu ein, mit der Chansonnière Sylva Varescu und dem Fürstensohn Edwin Lippert-Weylersheim mitzufiebern, wenn Irrungen und Wirrungen ihre Liebe auf die Probe stellen.
Regisseurin Franziska Reng und Musikalischer Leiter Andreas P. Heinzmann schaffen eine lebendige Inszenierung, die das Publikum nah an die Figuren heranführt und ihre inneren Welten von Sehnsucht, Leidenschaft und Konflikten sichtbar macht.
Über das Werk
Uraufgeführt 1915 mitten im Ersten Weltkrieg, erzählt „Die Csárdásfürstin“ die Geschichte der ungarischen Varieté-Sängerin Sylva Varescu, die ihren eigenen Weg gehen will. Liebe, Intrigen und gesellschaftliche Zwänge prägen das Geschehen, doch hinter der mitreißenden Musik verbergen sich universelle Themen: Selbstbestimmung, Mut und das Bewusstsein, dass alles vergänglich ist und dass es sich lohnt, den Moment umso mehr zu leben.
Inhalt
„Die Csárdásfürstin“ von Emmerich Kálmán spielt in Budapest und Wien. Im Zentrum steht Sylva Varescu, eine für ihre Zeit bemerkenswert selbstbewusste Frau. Sie träumt von einem Leben mit Edwin – jedoch nur, wenn sie dabei sie selbst bleiben darf und nicht den Erwartungen der Gesellschaft entsprechen muss. Auch Edwin steht zwischen Liebe und Pflicht: Er liebt Sylva, wagt es jedoch zunächst nicht, sich gegen seine Familie und eine bereits arrangierte Verbindung zu stellen.
So geraten beide immer wieder zwischen Hoffnung und Enttäuschung, zwischen Leidenschaft und Resignation. Sie finden zueinander, verlieren sich wieder und stehen mehrfach vor der Frage, welchen Weg sie wirklich gehen wollen. Am Ende – schließlich ist es eine Operette -scheint doch noch ein Happy End möglich.
Die Inszenierung
Die Neufassung für die Pasinger Fabrik arbeitet mit nur sechs Darstellenden, die sämtliche Facetten der Figuren lebendig werden lassen. Durch die Nähe zum Publikum werden ihre Gefühle, Wünsche und Konflikte unmittelbar erfahrbar. Szenen hinter dem Vorhang und in der Garderobe zeigen, was die Charaktere antreibt, während Humor, Tanz und Musik die Geschichte mitreißend und verspielt gestalten.
Publikumsnähe und Lebensgefühl
Das Lebensgefühl der Operette, durchzieht die gesamte Aufführung. In kraftvollen Worten heißt es:
„Man lebt ja nur einmal! Und einmal ist keinmal!… Heut ist heut! … Weißt du wie lange noch der Globus sich dreht, ob es morgen nicht schon zu spät!“
Die Inszenierung öffnet allen, erfahrenen Operettenliebenden wie Neugierigen, die Tür zu Sylvas Welt, voller Humor, Tanz, Musik und tief empfundener Emotionen.
Dauer: ca. 150 Minuten inkl. Paus
Kostenlose Einführungsveranstaltungen sonntags 1 Std. vor Beginn
Regie: Franziska Reng
Musikalische Leitung: Andreas P. Heinzmann
Arrangement: Andreas P. Heinzmann, Jörg-Oliver Werner
Bühne & Kostüme: Leni Wimmer
ENSEMBLE
Sylva Varescu: Alessia Broch / Katharina Wittmann / Klara Brockhaus / Anna Galushenko
Edwin Ronald von und zu Lippert-Weylersheim: Markus Herzog / N.N.
Graf Boni Káncsiánu: Philipp Gaiser / Stepan Karelin
Comtesse Anastasia von und zu Lilienstein (Stasi): Anna Galushenko / Klara Brockhaus
Feri Bácsi & Fürst Leopold Maria von und zu Lippert-Weylersheim: Guido Drell / Martin Schülke
Fürstin Anhilte von und zu Lippert-Weylersheim: Carolin Ritter / Clara Dieterich
Maske: N.N.
Licht und Ton: Benedikt Kölsch
Produktionsleitung: Karin Kümmel
Fotografien: Annette Hempfling
Grafik: Kunst oder Reklame
ORCHESTER
Violine
Violoncello
Kontrabass
Flöte
Horn
Perkussion
Dirigent: Andreas P. Heinzmann
Liebe Operngäste,
wir laden Sie vom 16.07.-21.07.2026 wieder in den Innenhof von Schloss Blutenburg ein, um unser »Ope(r)n Air« zu genießen. Natürlich hoffen wir auf herrliches Sommerwetter. Wir möchten Sie vorab informieren, wie wir im Falle von schlechter bzw. unsicherer Wetterlage vorgehen:
- Die Vorstellung findet in jedem Fall statt:
Bei gutem Wetter in der Blutenburg, bei schlechtem Wetter verlegen wir die Vorstellung in die Wagenhalle der Pasinger Fabrik, Beginn 20.00 Uhr. - Sie können sich am Vorstellungstag ab 17.00 Uhr informieren, ob die Vorstellung in der Blutenburg oder in der Wagenhalle stattfindet:
– telefonisch unter der Nummer 089 / 82 92 90-80
– oder auf der Startseite unserer Homepage - Bei einer Verlegung in die Pasinger Fabrik bleiben alle Karten gültig. Die Plätze in der Wagenhalle sind mit den Tisch-/Reihen-Nummern der Blutenburg nummeriert. Haben Sie also eine Karte für Tisch 5 in der Blutenburg erworben, dann sitzen Sie in der Wagenhalle auf einem der als Tisch 5 gekennzeichneten Plätze.
Bitte beachten Sie in diesem Fall: In der Blutenburg sitzen Sie an Tischen mit insgesamt acht Plätzen; in der Wagenhalle müssen Sie sich auf zwei Tische zu je vier Plätzen aufteilen (Platznummern 1 bis 4 und 5 bis 8)! - Sollte die Vorstellung in der Blutenburg wegen Regens abgebrochen werden müssen:
– Bei Abbruch vor der Pause können Sie die Karten für eine andere Vorstellung umtauschen oder Sie erhalten bis spätestens 16. August 2026 an der Vorverkaufsstelle, an der Sie die Karten erworben haben, Ihr Geld zurück.
– Bei Abbruch zur oder nach der Pause gilt die Vorstellung als gespielt, in diesem Fall kann kein Geld zurückerstattet werden.