ERIK LEUTHÄUSER QUARTETT: SUCHT
UNITED BY JAZZ - Was Kunst und Jazz verbindet
Queerness & Jazz. Er ist eines der herausragenden jungen Vokal-Talente in Deutschland. Erik Leuthäuser kommt vom Jazz, hat sich inzwischen aber seine eigene Welt zwischen progressiver Jazz Haltung und alternativem Pop-Song geschaffen.
In der Quartett-Besetzung bringt er sein Konzept-Werk „Sucht“ auf die Bühne, das 2024 bei Fun in the Church/Staatsakt erschienen ist.
Die aktuellen Songs kreisen um das Thema „Sucht“. Dass Erik Leuthäuser vorbehaltlos persönlich sein kann, hatte er schon auf seinem vielfarbig schillernden Crossover-Album „Wünschen“ demonstriert. Da schlug er einen Bogen vom Friedrich Hollaender-Chanson über einen selbst eingedeutschten Duke Ellington-Klassiker bis zum Dota-Stück oder eigenen Songs wie „Kannst du mein Kangaroo sein“. Den neuen „Sucht“-Zyklus setzt er live mit einem Klaviertrio um. Mit dabei: der brillante Jazz-Pianist Julius Windisch, Jazz-Bassistin Sofia Eftychidou und Drummer Andi Haberl, Mitglied von The Notwist und dem Andromeda Mega Express Orchestra.
Erik Leuthäuser (Gesang), Julius Windisch (Piano), Sofia Eftychidou (E-Bass) und Andi Haberl (Schlagzeug)
United by Jazz
Die Konzertreihe
Ein verheißungsvoller Titel. Unity, Einheit, Einswerden; Verbindung durch die musikalische Spielart, der die freiheitlichste aller Gesinnungen nachgesagt wird: dem Jazz! Für die meisten Hörer, Liebhaber, Spielende von Jazz und improvisierender Musik heißt das: Das Unvorhersehbare einladen. Kontrolle loslassen bei großer Wachheit, überraschende musikalische Geschichten zulassen. Klingt fast therapeutisch, zumindest äußerst tauglich als Handwerk in Sachen Lebenshilfe. Und das ist es auch. Jazz an sich will die Begegnung, will die kreative Freiheit jenseits von sozialen Hemmungen. Und er will den Fluss, den Spielfluss. Dass dies eine enorme Anziehungskraft für andere künstlerische Disziplinen hat, verständlich. Diese Wechselwirkungen thematisiert die Ausstellung UNITED BY JAZZ. Gemäß diesem thematischen Spannungsfeld werden sich in drei Jazz-Monaten von April bis Juli auf den Konzertbühnen der Pasinger Fabrik Künstler und Künstlerinnen begegnen, um in arrangiertem Rahmen überraschende Geschichten zu erzählen und interdisziplinäre Erfahrungen zu ermöglichen.