Tag der offenen Tür im Ebenböckhaus

05.10. 2024 / 10-18 Uhr
Kleiderrausch /Tag der offenen Tür im Ebenböckhaus
5.10. / 10 – 16 Uhr
Pasinger Archiv – Tag der offenen Tür
Das Pasinger Archiv öffnet seine Türen: Besichtigung der Räumlichkeiten im denkmalgeschützten Ebenböckhaus, verschiedene historische Ansichten aus Pasing, digitale Fotoshow, Museumsgeräte, Gemälde Pasinger Maler, Gegenständliches und Informationen rund um Pasing und Obermenzing.
Immer wieder heißt es: „Film ab!“. Die Familie Ebenböck und das Ebenböckhaus (Dokumentarfilm des Pasinger Archiv) und andere Filmdokumente.
Eine Veranstaltung des Pasinger Archiv e.V.

Führungen durch die Ausstellung „Arbeiterbewegung und Erster Weltkrieg“ des Archivs der Münchner Arbeiterbewegung
11 Uhr mit Prof. Dr. Ludwig Eiber
17 Uhr mit Dr. Bernward Anton
Dieses Jahr jährt sich der Beginn des Ersten Weltkriegs zum 110. Mal. Ein bitteres Jubiläumsjahr dieses furchtbaren Krieges. Mit fast 70 Millionen Bewaffneten aus 40 Nationen, rund 9 Millionen gefallenen und etwa 20 Millionen verwundeten Soldaten sowie etwa 12 Millionen toten Zivilisten war es das gewaltigste Morden – bis dahin. In der deutschen Erinnerung verblasste der Erste Weltkrieg durch die Dimension und die Verbrechen des Zweiten Weltkriegs.
Die Hauptbeteiligten, Deutschland und Österreich-Ungarn auf der einen Seite, Frankreich, Großbritannien und Russland auf der anderen, waren auf Expansion bedachte imperialistische Militärmächte – in Europa und in Übersee. In allen diesen Ländern dominierten Adel und Bürgertum. Die Arbeiterschaft und ihre Organisationen blieben ausgegrenzt. Die internationale Arbeiterbewegung, darunter als stärkste Kraft die deutsche Sozialdemokratie, war angetreten, Kriege zu verhindern und scheiterte damit. Die nationalen sozialdemokratischen bzw. sozialistischen Parteien unterstützten die Kriegsanstrengungen ihrer jeweiligen Regierungen.
Ausgegrenzt wurden die Arbeiter und die Arbeiterbewegung oft auch aus dem offiziellen Gedenken. Deshalb will das Archiv der Münchner Arbeiterbewegung sie mit dieser Ausstellung in den Mittelpunkt stellen.
Die Ausstellung versucht, die Rolle der sozialdemokratischen Arbeiterbewegung, vor allem am Münchner Beispiel, zu dokumentieren. Es geht um die Arbeiter und Arbeiterinnen an der Front und in der Heimat.
Die Ausstellung wurde von einer Projektgruppe des Archivs der Münchner Arbeiterbewegung unter Leitung von Prof. Dr. Ludwig Eiber erarbeitet. Gestaltet wurde sie von der Grafikerin Sandra Tamas (Themen-Fahnen) und Wolfgang Kucera (Biografie-Tafeln)
Ausstellung Arbeiterbewegung und 1. Weltkrieg
Vernissage 10.9.24 18 Uhr
10. September – 10. Oktober 2024
Di-Do 11-17 Uhr
mit Unterstützung des Kulturreferates München und des Bezirks Oberbayern.
Ebenböckhaus, Ebenböckstr. 11, 81241 München-Pasing
