Die Bekenntnisse des Hochstaplers Thomas Mann

Die Bekenntnisse des Hochstaplers Thomas Mann
Ein Film von André Schäfer. 2024, Länge 91 Min.
1905 fasst Thomas Mann erstmals Pläne zu einem Hochstapler-Roman rund um die Figur Felix Krull. Der erste Teil der „Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“ erscheint 1954, ein Jahr vor dem Tod des Autors. Thomas Mann hat in dieses Lebenswerk all das hineingepackt, was er unausgesprochen 50 Jahre mit sich herumgetragen hat. Der Umgang mit seiner Homosexualität. Vorzugeben, ein anderer zu sein und daran bis zum Tode festzuhalten, das ist einerseits selbst Hochstapelei, andererseits Ausdruck einer inneren Zerrissenheit. Manns Alter Ego Felix Krull ist nicht einfach eine Fluchtphantasie, sondern der Wunsch, das eigene Leben unverstellt und unverborgen führen zu dürfen. In diesem Film verkleidet sich Sebastian Schneider als Felix Krull. Er schlüpft in viele Rollen, geschminkt von schrill bis Pink und vielleicht so, wie Thomas Mann sich selbst in Wahrheit hat sehen wollen.
Im Anschluss führt Kurator Stefan-Maria Mittendorf ein Gespräch mit dem Regisseur André Schäfer
Eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung PINK
FILM
Kleine Bühne
Di, 25.3
19.30 Uhr
Eintritt: 12,-€
Ermäßigt; 10,-€
Karten für die Veranstaltungen der Pasinger Fabrik sind an der Kasse der Pasinger Fabrik, bei allen an MünchenTicket angeschlossenen Vorverkaufsstellen, sowie als Print-at-home-Tickets und in der muenchen-App erhältlich.
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