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Dominik Graf (links) und Michael Althen bei den Dreharbeiten zu dem Film vor einem Stadtmodell ...

HÖRBILDER – akustisches Kino IV
„Rotlicht und andere Bezirke“
Der Filmemacher Dominik Graf und sein Faible für kriminelle Milieus
Von Moritz Holfelder

Sogenannte Audiofilme gewinnen mehr und mehr Fans. Kino zum Hören. „Gezeigt“ wird als Tonspur ein aufwändig produziertes Radio-Feature, dazu kommen auf der Leinwand ausgewählte Fotos. Und das alles im abgedunkelten Raum. Ein ganz besonderes Erlebnis.

Dominik Graf arbeitet sich an Deutschland ab. Er macht Filme über seine Heimat. Über Schiller, Goethe und Brentano. Aber er geht auch dorthin, wohin kaum ein anderer Regisseur sich wagt: Er erzählt vom Aufstieg und Fall eines Zuhälters; geht ins Milieu der russischen Mafia in Berlin; ermittelt in Sachen Mädchenhandel im oberfränkischen Hof. Egal ob Provinz oder Großstadt – immer ist da ein profundes Interesse an Lebenswirklichkeiten, die ein ganz anderes Land repräsentieren als das, welches wir sonst aus dem Kino kennen. Der 1952 in München geborene Filmemacher und vielfache Grimme-Preisträger erzählt mit Verzückung von Verbrechen und Städten, genauer: von Orten und Tatorten. Dominik Graf macht ein Kino der Selbsterforschung – darüber, wie einsam und dabei entschlossen Menschen bisweilen sein können. Immer bezieht er das gesellschaftliche Umfeld bzw. die gebaute Umgebung mit ein. In seinem im Jahr 2000 gedrehten Filmessay „München – Die Geheimnisse einer Stadt“ heißt es zu Beginn: „Dies ist München, aber es könnte auch jede andere Stadt sein, die groß genug ist zu zeigen, wie die Lebensgeschichte jedes Einzelnen verstrickt ist in die Geschichte eines Ortes, wie sich das Persönliche und das Anonyme dort ineinanderschieben und ergänzen.“

 

 

 

 

Foto: Dominik Graf (links) und Michael Althen bei den Dreharbeiten zu dem Film vor einem Stadtmodell …
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